Sonstige Informationen
Die wichtigsten Zahlen und Informationen im Überblick.

In einer kurzen Darstellung erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen und weitere Informationen. Detaillierte Informationen über unsere Gesellschaften finden Sie in unseren Geschäftsberichten.

Bewertungsreserven
Beteiligung der Versicherten
SFCR-Berichte
Mitwirkungspolitik
Offenlegungsverordnung

Nachfolgend erhalten Sie eine Monatsübersicht zur Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven der Kapitalanlagen der InterRisk Lebensversicherung-AG, soweit sie nach § 56a Versicherungsaufsichtsgesetz zu berücksichtigen sind:

Zum: Tsd. Euro
31.05.2021 8.458
30.04.2021 8.034
31.03.2021 8.034
28.02.2021 6.578
31.01.2021 6.126
31.12.2020 8.738
30.11.2020 8.228
31.10.2020 6.237
30.09.2020 7.143
31.08.2020 6.920
31.07.2020 6.314
30.06.2020 6.142

Nachfolgend erhalten Sie Informationen gemäß § 15 der Verordnung über die Mindestbeitragsrückerstattung in der Lebensversicherung:

Beteiligung der Versicherten

Informationen gemäß der Verordnung (EU) 2019/2088 des europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

 
 

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die InterRisk als Teil des internationalen börsennotierten Versicherungskonzerns Vienna Insurance Group nicht erst seit den einschlägigen Verordnungen zur Transparenz und Taxonomie.

Unter dem Oberbegriff Nachhaltigkeit werden drei Themen subsumiert: Umwelt, Soziales, und Unternehmensführung. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir darüber hinaus im klassischen Sinne eine sichere und rentierliche Kapitalanlage, um die unseren Kunden gegebenen Garantieversprechen erfüllen zu können. Zur gesellschaftlichen Verantwortung einer ethischen Kapitalanlage kommt damit das Ziel, negative Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken auf den Wert einer Investition zu vermeiden.

Die Investitionsentscheidungen unterliegen einem definierten Anlageprozess und internen Richtlinien, die die Rahmenbedingungen und Ausschlusskriterien vorgeben. Unter Investitionen werden dabei sowohl Eigen- wie auch Fremdkapitalinstrumente, also z.B. Aktien wie auch Unternehmensfinanzierungen verstanden. Eingebettet sind diese Richtlinien in die Investmentstrategie, die laufend überprüft und mindestens einmal jährlich vom Vorstand beschlossen und vom Aufsichtsrat unter Beachtung der Konzernvorgaben genehmigt wird.

Nachhaltigkeit genießt im Konzern Vienna Insurance Group sowohl im Kerngeschäft wie auch in der Kapitalveranlagung einen hohen Stellenwert. Die VIG ist in den beiden Nachhaltigkeitsindizes VÖNIX und FTSE4Good enthalten.

Zu Umweltaspekten zählen insbesondere Risiken hinsichtlich der globalen Erwärmung und des Klimawandels. Daher sind strenge Vorgaben für Neuinvestitionen in Unternehmen zu beachten, die in folgenden Bereichen tätig sind:

- Abbau und Handel von thermischer Kohle
- Stromerzeugung mit thermischer Kohle
- Herstellung von Brennstoffen aus Kohle.

Genaue Umsatz- und Mengengrenzen dienen als Ausschlusskriterien. Noch im Portfolio vorhandene Investitionen werden bis 2025 um mindestens 50 % reduziert und bis spätestens 2035 vollständig abgebaut.

Inhaltlich orientieren wir uns mit unserer Anlagestrategie damit an den Ergebnissen des Weltklimagipfels 2015 in Paris.

Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Anteil von „Green Bonds“ am gesamten Volumen der neu erworbenen Festverzinslichen Wertpapiere bereits über 10%. Leider traf eine überragende Nachfrage im Kapitalmarkt auf ein knappes Angebot, so dass entweder Zuteilungen nur begrenzt erfolgten, oder aber unsere Erwartung an auskömmliche Renditen nicht erfüllt wurden. Der Ausbau des Portfolios insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energie und Infrastruktur wird weiterverfolgt.

Neben Umweltaspekten wurden Veranlagungsbereiche und -branchen definiert, bei denen Halten oder Erwerb eines Investments grundsätzlich ausgeschlossen ist:

- biologische und chemische Waffen,
- Streumunition, einschließlich aller möglichen Startsysteme
- Antipersonenminen, Minenlegesystme und andere Minensysteme
- Atomwaffen sowie
- Uranmunition

Die Strategie der InterRisk umfasst weiterhin die Einbeziehung sozialer Faktoren. Dadurch sind soziale Interessen sowie Menschenrechte in unserem Anlageprozess zu berücksichtigen.

So gehen bei der Beurteilung von Ländern als Basis für die Emittentenanalyse Nachhaltigkeitskriterien ein. Dabei werden stark qualitätsorientierte Daten mit hohem Nachhaltigkeitsbezug zur Analyse herangezogen. Dazu zählt der Human Development Index der Vereinten Nationen. Er ist ein Wohlstandsindikator für Staaten, der seit Jahrzehnten auf jährlicher Basis berechnet und veröffentlicht wird. Ebenfalls zur Beurteilung von Nachhaltigkeitsrisiken wird der Corruption Perceptions Index berücksichtigt. Er basiert auf Umfragen und wird vom gemeinnützigen Verein Transparency International erstellt. Schließlich wird auch noch die Reihung Political Stability and Absence of Violence für die Beurteilung herangezogen. Sie ist Teil der von der Weltbank veröffentlichten Worldwide Governance Indicators. Alle genannten Indikatoren gehen in die Analyse des internationalen Länderspektrums ein und bilden so einen wichtigen Filter, der geeignet ist, Nachhaltigkeitsrisiken aufzuspüren. Diese Überlegungen münden schließlich in sog. „black lists“ von Ländern, in denen nicht investiert werden darf. Der überragende Schwerpunkt unserer Investitionen liegt in der EU und dabei in Deutschland.

Abschließend hat sich die InterRisk, wie alle Konzerngesellschaften verpflichtet, strenge Richtlinien zur Unternehmensführung einzuhalten. Wir verweisen hierzu auf die einschlägigen Veröffentlichungen unter www.vig.com zur „Corporate Responsibility“, dem „VIG Code of Business Ethics“ und zur „Compliance Organisation“.

Unsere Vergütungspolitik zielt darauf ab, eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens zu fördern und Anreize zur Übernahme von Risiken, die mit diesen Zielen nicht im Einklang stehen, zu vermeiden.

Das Vergütungssystem für Mitglieder der Geschäftsleitung sieht daher vor, dass fixe und variable Vergütungsbestandteile in einem angemessenen Verhältnis stehen müssen, um wirtschaftliche Abhängigkeiten von kurzfristigen Entwicklungen zu vermeiden. Darüber hinaus gelangt ein wesentlicher Teil der variablen Vergütung nur verzögert und abhängig von der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens über mehrere Jahre verteilt zur Auszahlung, um die Erreichung unserer langfristigen Ziele zu fördern.

Weiterhin steht die von uns praktizierte Vergütungspolitik mit unseren Vertriebspartnern im Einklang mit Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, insbesondere der an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden orientierten Beratungsqualität. Die von uns gezahlte Vergütung für die Vermittlung von Versicherungsprodukten erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. Bei der Vergütung erfolgt keine Differenzierung in Bezug auf die Nachhaltigkeit des entsprechenden Versicherungsprodukts.

Im Rahmen unserer fondsgebundenen Rentenversicherung bieten wir die Anlagemöglichkeit IRis Verde an, welche als nachhaltige Investition gemäß Artikel 9 der Verordnung des europäischen Parlaments und Rates über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor klassifiziert wurde. Unter dem folgenden Link finden Sie eine kurze Übersicht zu dieser Anlage. Weitergehende Informationen erhalten Sie von der Kapitalanlagesellschaft ÖKOWORLD LUX S.A..

Vermittler-Suche

Finden Sie Ihren InterRisk-Partner vor Ort.

Ihr Ansprechpartner | Presse

Wolfgang Bussmann
Abteilungsdirektor Marketing

0611 2787-270
wolfgang.bussmann@interrisk.de

Auszeichnungen

 
 
 
 

© 2021 InterRisk Versicherungen, Wiesbaden

Wiener Städtische Versicherungsverein
Vienna Insurance Group

Partner-Portal

- Sie verlassen www.interrisk.de -