Anhang
Aktiva Position A. und B.
Immaterielle Vermögensgegenstände und Kapitalanlagen
Die Buchwerte entwickelten sich im Geschäftsjahr 2025 wie folgt:

Aktiva Position A.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Hierbei handelt es sich um Anschaffungskosten für EDV-Software. Die geleisteten Anzahlungen betrafen im Wesentlichen Anzahlungen zu einer neuen Verwaltungssoftware.
Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich
Abschreibungen über 5 Jahre linear. Geleistete
Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Das
Projekt wurde im Herbst 2025 beendet, wodurch die
geleisteten Anzahlungen in Höhe von 7.551 Tausend €
wieder ausgebucht werden mussten.
Aktiva Position B.
Kapitalanlagen
1. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
- Anteile an verbundenen Unternehmen
Die InterRisk Versicherungs-AG hält 100 % der Anteile der InterRisk Lebensversicherungs-AG mit Sitz in Wiesbaden mit einem Buchwert von 11.760 Tausend €. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung der InterRisk Lebensversicherungs-AG beträgt 2025 5,2 Millionen € und wird gemäß dem im Jahr 2014 abgeschlossenen, zuletzt 2019 geänderten Ergebnisabführungsvertrag an die InterRisk Versicherungs-AG abgeführt. Zum 31.12.2025 verfügte die InterRisk Lebensversicherungs-AG über ein Eigenkapital von 23.518 Tausend €. Die InterRisk Lebensversicherungs- AG wiederum hält 100 % der Anteile der Inter- Risk Informatik GmbH und der AMADI GmbH, beide mit Sitz in Wiesbaden. Der Jahresüberschuss 2025 belief sich bei der InterRisk Informatik GmbH auf 0,6 Tausend € bei einem Eigenkapital von 47 Tausend €. Die AMADI GmbH erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 0,6 Tausend € bei einem Eigenkapital von 44 Tausend €.
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Als Zeitwert wurde das bilanzielle Eigenkapital zum 31.12.2025 angesetzt (vgl. Tabelle auf nächster Seite). Dieser Wert wurde mittels Ertragswertberechnung nach IDW S1 i.V.m. IDW RS HFA 10 verifiziert.
Daneben ist die InterRisk Versicherungs-AG an einer Konzernimmobiliengesellschaft (VIG Fund AS) mit Sitz in Prag in Höhe von 3.655 Tausend € beteiligt. Der Anteil am Eigenkapital beträgt 1,4 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31.12.2024 274.335 Tausend € bei einem Jahresergebnis von 7.750 Tausend € nach IFRS. Für den beizulegenden Zeitwert der VIG Fund AS wurde der Net Asset Value zugrunde gelegt.
- Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden an eine Konzernimmobiliengesellschaft, an der die InterRisk Versicherungs-AG Anteile hält, und an zwei ihrer Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt 5.074 Tausend € gewährt. Daneben wurden fünf Ausleihungen an eine Tochtergesellschaft vom Konzern in Höhe von 3.000 Tausend € ausgegeben. Bei acht Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit einem Buchwert von 8.074 Tausend € und einem Zeitwert von 7.535 Tausend € wurden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund ihrer Bonität unterlassen.
Bei allen Ausleihungen handelt es sich um Darlehen.
Der Zeitwert wurde unter Zugrundelegung der zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve mit aktuellen Spreads ermittelt.
Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten.
II. Sonstige Kapitalanlagen
- Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Die Bewertung der dem Umlaufvermögen zugeordneten Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip. Sie werden zum Zeitwert, höchstens jedoch zu fortgeführten Anschaffungskosten, angesetzt. Wurden Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen gleicher Art und Gattung zu unterschiedlichen Anschaffungskosten erworben, so wurde daraus ein Durchschnittsanschaffungswert gebildet. Die Zeitwerte wurden anhand der Börsenwerte und Rücknahmepreise zum 31.12.2025 ermittelt.
Bei vier Aktien wurden Zuschreibungen in Höhe von 473 Tausend € vorgenommen, dem keine Abschreibungen gegenüberstehen. Bei einem Investmentanteil wurden Zuschreibungen in Höhe von 33 Tausend € vorgenommen.
Bei den Investmentanteilen sind Stille Reserven in Höhe von 1.939 Tausend € vorhanden.
Die in dieser Bilanzposition enthaltenen Immobilienfonds sind dem Anlagevermögen zugeordnet und wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Bei einem Fonds erfolgte eine Abschreibung in Höhe von 162 Tausend €. Die Zeitwerte wurden von den Kapitalverwaltungsgesellschaften ermittelt. Zum Bilanzstichtag belaufen sich diese auf 12.956 Tausend € und liegen um 1.119 Tausend € über den Buchwerten. Im Geschäftsjahr erfolgten Ausschüttungen in Höhe von 426 Tausend €. Bei 100 % der Immobilienfonds ist eine tägliche Anteilsscheinrückgabe mit Einschränkungen möglich.
- Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Die Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Sie wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Zeitwerte wurden anhand der Börsenkurse bzw. anhand einer theoretischen Bewertung mittels Zinsstrukturkurve und Spreads ermittelt. Für die Zeitwertermittlung der strukturierten Wertpapiere wurden zudem als Parameter die Volatilität und Optionspreisberechnung herangezogen. Es erfolgten keine Zuschreibungen und Abschreibungen im Geschäftsjahr. Differenzen von Agien oder Disagien wurden nach der Effektivzinsmethode amortisiert.
Die positiven Bewertungsreserven belaufen sich auf 806 Tausend €, die stillen Lasten auf 7.102 Tausend € bei Buchwerten von 88.947 Tausend € der Wertpapiere mit stillen Lasten.
Bei einem Buchwert von 88.947 Tausend € und einem Zeitwert von 81.845 Tausend € wurden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund ihrer Bonität unterlassen.
- Namensschuldverschreibungen
Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die positiven Bewertungsreserven belaufen sich auf 275 Tausend €, die stillen Lasten zum Bewertungsstichtag auf 10.856 Tausend €. Die Zeitwerte wurden anhand der zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve mit aktuellen Spreads ermittelt. Es wurden keine Abschreibungen und Zuschreibungen im Geschäftsjahr vorgenommen. Differenzen von Agien oder Disagien wurden nach der Effektivzinsmethode amortisiert. Bei einem Buchwert von 58.496 Tausend € und einem Zeitwert von von 47.639 Tausend € wurden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund ihrer Bonität unterlassen.
- Schuldscheinforderungen und Darlehen
Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die positiven Bewertungsreserven belaufen sich auf 178 Tausend €, die stillen Lasten auf 7.612 Tausend €. Die Zeitwerte wurden unter Zugrundelegung der zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve mit aktuellen Spreads ermittelt. Es wurden Abschreibungen bei zwei Papieren in Höhe von 453 Tausend € vorgenommen. Zuschreibungen im Geschäftsjahr wurden nicht vorgenommen. Differenzen von Agien oder Disagien wurden nach der Effektivzinsmethode amortisiert.
Bei einem Buchwert von 40.742 Tausend € und einem Zeitwert von 33.130 Tausend € wurden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund ihrer Bonität unterlassen.
- Einlagen bei Kreditinstituten
Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.
Folgebewertung
Folgende Positionen werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und mit fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt:
– Ausleihungen an verbundene Unternehmen
– Anteile an verbundenen Unternehmen
– Inhaberschuldverschreibungen
– Namensschuldverschreibungen
– Schuldscheinforderungen und Darlehen
– Anteile an Investmentvermögen (Immobilienfonds)
Sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert sowie dem langfristig beizulegendem Wert liegen, werden keine Abschreibungen vorgenommen, wenn von einer vorübergehenden Wertminderung auszugehen ist.
Zeitwerte der Kapitalanlagen
Die Zeitwerte der Kapitalanlagen nach § 54 RechVersV und § 285 Satz 1 Nr. 19 HGB stellen sich wie folgt dar:

Es wurde für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere von der Regelung des § 341b Abs. 2 zweiter Halbsatz HGB Gebrauch gemacht und diese wie Anlagevermögen bewertet. Grundsätzlich werden festverzinsliche Wertpapiere bis zum Ablauf gehalten.
Aktiva Position C.
Forderungen
Die Forderungen wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt.
Die Forderungen an Versicherungsnehmer sind fällige
Beitragsansprüche. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung
in Höhe von 90 Tausend € vorgenommen.
Die bedeutendsten Posten der sonstigen Forderungen
sind Forderungen gegenüber der InterRisk Lebensversicherungs-
AG in Höhe von 7.680 Tausend € und
Forderungen für zuviel gezahlte Steuern in Höhe von
7.452 Tausend €.
Aktiva Position D.
Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte
Sachanlagen und Vorräte sind zu Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibung auf Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen, wobei geringwertige Anlagegüter im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Die Nutzungsdauer der Sachanlagen und Vorräte beträgt zwischen drei und dreizehn Jahre. Die Abschreibungen erfolgen mittels linearer Methode.
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand
Diese sind zum Nennwert ausgewiesen.
Aktiva Position E.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die wesentlichen Positionen sind abgegrenzte Zinsen, die auf die Zeit bis zum Abschlussstichtag entfallen, aber noch nicht fällig sind. Sie sind zum Nominalwert ausgewiesen.
Passiva Position A.
Eigenkapital
Das Grundkapital ist in 20.000 nennwertlose Namensstückaktien eingeteilt. Die Gewinnrücklage entwickelte sich wie folgt:

Passiva Position B.
Versicherungstechnische Rückstellungen
Die Aufgliederung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach Versicherungssparten ergibt sich aus der Tabelle „Spartenaufgliederung“.
Die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen berücksichtigen die vertraglichen Vereinbarungen.
I. Beitragsüberträge
Zu jeder einzelnen Versicherung wird bei Beitragserhebungen, die über den 31. Dezember hinausreichen, der auf das Folgejahr entfallende Beitragsanteil nach der 1/360-Methode abgegrenzt. Der BMF Erlass vom 30. April 1974 wird angewandt.
II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
Die Rückstellung wurde für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle gebildet, die bis zum 31.12.2025 eingetreten sind. Für jeden einzelnen gemeldeten Schaden wurde eine Rückstellung nach dem voraussichtlichen Aufwand unter Berücksichtigung einer Abzinsung bei einem potentiellen Rentenfall sowie eventueller Rückforderungsansprüche gebildet. Für bis zum 31.12.2025 eingetretene, aber noch nicht gemeldete Schäden wurde eine Spätschadenreserve auf der Grundlage von Erfahrungswerten und Statistiken in der Vergangenheit ermittelt und eingestellt.
Für Verpflichtungen zur Zahlung laufender Unfallrenten ist eine Rentendeckungsrückstellung in Höhe von 42.434 Tausend € enthalten. Diese wurde versicherungsmathematisch unter Verwendung der Sterbetafeln DAV 2006 HUR berechnet. Für Schadensfälle mit den Anerkennungsjahren 2017 bis 2021 wurde ein Rechnungszins von 0,9 % angewendet. Bei den Jahren 2022 bis 2024 wurde ein Rechnungszins von 0,25 % angesetzt. Alle anderen Jahre wurden mit 1% berechnet. Zuzüglich zum Barwert der Verpflichtungen wurde eine pauschal ermittelte Verwaltungskostenrückstellung angesetzt.
In den ausgewiesenen Bruttobeträgen ist eine Rückstellung für die voraussichtlich anfallenden Schadenregulierungsaufwendungen enthalten. Diese wird gemäß koordinierten Ländererlass des BMF vom 2.2.1973 ermittelt.
III. Schwankungsrückstellung
Die Rückstellung zum Ausgleich der Schwankungen des jährlichen Schadenbedarfs wurde entsprechend der Anlage zu § 29 der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen ermittelt.
IV. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen
Dieser Posten beinhaltet die Stornorückstellung für künftige rückwirkende Beitragsstornierungen wegen Fortfalls technischer Risiken. Die Stornorückstellung wurde auf Basis der Stornierungen des Geschäftsjahres gebildet.
Passiva Position C.
Andere Rückstellungen
Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung tragen.
I. Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen zum 31.12.2025 betreffen einen Altersrentner und wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren mit einem Rententrend von 2,0 % entsprechend der Zielvorgabe der EZB für Preisstabilität bei einer maximalen Inflationsrate von 2,0 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für November 2025 veröffentlichte Referenzzinssatz (10-Jahresdurchschnitt) 2,05 % verwendet.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB bei Ansatz des Abzinsungszinssatzes als 7-Jahresdurchschnitt in Höhe von 2,19 % beträgt – 33 Tausend € (Vorjahr – 28 Tausend €). Eine teilweise kongruente Bewertung mit einer Rückdeckungsversicherung war mangels Voraussetzungen nicht geboten.
II. Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen Ertragssteuern und wurden unter Berücksichtigung der gültigen Steuersätze ermittelt.
III. Sonstige Rückstellungen
Die bedeutendsten Positionen der sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 2.264 Tausend €, Tantiemen in Höhe von 957 Tausend € sowie Sondervergütungen für Versicherungsvermittler in Höhe von 500 Tausend €.
Die Rückstellungen für Jubiläumszusagen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszins von 2,19 % berechnet.
Passiva Position D.
Depotverbindlichkeiten
Die Depotverbindlichkeiten resultieren aus Rückversicherungsanteilen an Schadenreserven für ab dem 1.1.2016 eingetretene Schäden.
Passiva Position E.
Andere Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern resultieren im wesentlichen aus Beitragsvorauszahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsvermittlern betreffen Provisionsguthaben.
Alle Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer
Laufzeit länger als ein Jahr.
Zu Position I.
Versicherungstechnische Rechnung
Die Aufgliederung der wichtigsten versicherungstechnischen Positionen nach Versicherungssparten ergibt sich aus der Tabelle „Spartenaufgliederung“.
Technischer Zinsertrag
Unter dieser Position werden der technische Zinsertrag aus Rentendeckungsrückstellungen und die Depotzinsen an einen Rückversicherer ausgewiesen. Die Zinszuführung aus der Rentendeckungsrückstellung ist mit dem aktuellen Rechnungszins von 1,00 % aus dem Mittelwert des Anfangs- und Endbestandes der Rentendeckungsrückstellung ermittelt worden. Die Depotzinsen betreffen insbesondere Rückversicherungsanteile an den Schadenrückstellungen.
Abwicklungsergebnis
Aus der Abwicklung der Schadenrückstellungen ergab sich ein Bruttogewinn von 23.074 Tausend €. Dieser wurde im Wesentlichen in der Sparte Unfall mit 10.381 Tausend €, Wohngebäudeversicherung mit 6.321 Tausend € und der Hapftpflicht mit 3.740 Tausend € erzielt.
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Die Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb gliedern sich wie folgt:

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter sowie Personalaufwendungen

Zu Position II.
Nichtversicherungstechnische Rechnung
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
Im Geschäftsjahr 2014 wurde mit der InterRisk Lebensversicherungs- AG ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Zur Klarstellung wurde er in 2019 geändert, wonach § 302 AktG „in seiner gültigen Fassung“ gilt. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung der Gesellschaft zum 31.12.2025 beträgt 5.200 Tausend €.
A. Aufgliederung des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes

B. Aufgliederung der Feuer- und sonstigen Sachversicherung

Mitglieder des Aufsichtsrates:
Mag. Liane Hirner
– Vorsitzende –
Mitglied des Vorstandes der
VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe, Wien
Prof. Elisabeth Stadler
– stellvertretende Vorsitzende –
Vorsitzende des Aufsichtsrats der
Österreichischen Post AG, Wien
Mag. Harald Riener
– stellvertretender Vorsitzender –
Mitglied des Vorstandes der
VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe, Wien
Igor Pesevski
VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe, Wien
Mark Brecht
Arbeitnehmervertreter
Angestellter der InterRisk Versicherungs-AG
Anna Rohrbach (ab Juni 2025)
Arbeitnehmervertreterin
Angestellter der InterRisk Versicherungs-AG
Mitglieder des Vorstandes:

Betriebene Versicherungsarten
Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group betreibt folgende Versicherungszweige:
- Allgemeine Unfallversicherung
- Allgemeine Haftpflichtversicherung
- Verbundene Hausratversicherung
- Verbundene Wohngebäudeversicherung
- Glasversicherung
- Technische Versicherung
- Gebündelte Geschäftsinhaltsversicherung
- Ertragsausfallversicherung
- OnTour-Schutz (Versicherungsschutz unterwegs bei Krankheit oder Sachschaden einschließlich Reiserücktrittskosten und Hilfeleistungen)
- Tierkrankenversicherung (als Risikoträger)
Es wurde kein Versicherungsgeschäft in Rückdeckung übernommen.
Mitarbeiterzahl
Im Jahresdurchschnitt waren 131 Mitarbeiter inkl. Vorstand und Auszubildende beschäftigt. Von diesen waren 109 als Vollzeit- und 22 als Teilzeitkräfte tätig.
Angaben zur Gesellschaft
Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group mit Sitz in Wiesbaden ist beim Amtsgericht in Wiesbaden unter der HRB 8043 registriert.
Aufwendungen für Organe
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen für 2025 100 Tausend €. Dem aktiven Vorstand wurden für die Tätigkeit im Jahr 2025 Gesamtbezüge in Höhe von 819 Tausend € gewährt. Für ehemalige Vorstände fielen im Geschäftsjahr 87 Tausend € an.
Honorar für Abschlussprüfung
Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 207 Tausend € beinhaltet die gesetzliche Abschlussprüfung, die Prüfung der Solvabilitätsübersicht sowie die Prüfung bestimmter Kontensalden des IFRS-Packages.
Latente Steuern
Auf die Bilanzierung aktiver latenter Steuern wurde verzichtet.
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 des Handelsgesetzbuches bestehen nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 des Handelsgesetzbuches bestehen nicht.
Konzernzugehörigkeit
Sämtliche Anteile am Unternehmen werden von der VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe, Wien, gehalten. Unsere Gesellschaft ist in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser wirkt befreiend nach § 291 HGB. Der Konzernabschluss der VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe, Wien, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Wesentliche, das Geschäft belastende Ereignisse sind bis zur Erstellung des Geschäftsberichtes nicht eingetreten.
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn von 34.730 Tausend € wie folgt zu verwenden:
Auszahlung einer Dividende 16.000 Tausend €
Gewinnvortrag 18.730 Tausend €
Wiesbaden, 12. März 2026
Der Vorstand


