Anhang

Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva Position A. und B.
Immaterielle Vermögensgegenstände und Kapitalanlagen


Die Buchwerte entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

Aktiva Position A.
Immaterielle Vermögensgegenstände


Hierbei handelt es sich um Anschaffungskosten für EDV-Software. Die geleisteten Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Anzahlungen zu einer neuen Verwaltungssoftware.

Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen über 5 Jahre linear.

Aktiva Position B.
Kapitalanlagen


I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

  • Anteile an verbundenen Unternehmen

Die InterRisk Versicherungs-AG hält 100 % der Anteile der InterRisk Lebensversicherungs-AG mit Sitz in Wiesbaden mit einem Buchwert von 11.760 Tausend Euro. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung der InterRisk Lebensversicherungs-AG beträgt 2023 5,0 Millionen Euro und wird gemäß dem im Jahr 2014 abgeschlossenen, zuletzt 2019 geänderten Ergebnisabführungsvertrag an die InterRisk Versicherungs-AG abgeführt. Zum 31.12.2023 verfügte die InterRisk Lebensversicherungs-AG über ein Eigenkapital von 23.518 Tausend Euro. Die InterRisk Lebensversicherungs-AG wiederum hält 100 % der Anteile der InterRisk Informatik GmbH und der AMADI GmbH, beide mit Sitz in Wiesbaden. Der Jahresüberschuss 2023 belief sich bei der InterRisk Informatik GmbH auf 1 Tausend Euro bei einem Eigenkapital von 45 Tausend Euro. Die AMADI GmbH erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 0,9 Tausend Euro bei einem Eigenkapital von 43 Tausend Euro. 

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Als Zeitwert wurde das bilanzielle Eigenkapital zum 31.12.2023 angesetzt (vgl. Tabelle auf nächster Seite). Dieser Wert wurde mittels Ertragswertberechnung nach IDW S1 i.V.m. IDW RS HFA 10 verifiziert. 

Daneben ist die InterRisk Versicherungs-AG an einer Konzernimmobiliengesellschaft (VIG Fund AS) mit Sitz in Prag in Höhe von 3.655 Tausend Euro beteiligt. Der Anteil am Eigenkapital beträgt 1,4%. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31.12.2022 275.127 Tausend Euro bei einem Jahresergebnis von 14.448 Tausend Euro nach IFRS.

  • Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden an eine Konzernimmobiliengesellschaft, an der die InterRisk Versicherungs-AG Anteile hält, und an zwei ihrer Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt 5.385 Tausend Euro gewährt. Daneben wurden fünf Ausleihungen an eine Tochtergesellschaft vom Konzern in Höhe von 3.000 Tausend Euro ausgegeben. 

Der Zeitwert wurde unter Zugrundelegung der zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve mit aktuellen Spreads ermittelt. 

Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten.


II. Sonstige Kapitalanlagen

  • Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Die Bewertung der dem Umlaufvermögen zugeordneten Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip. Sie werden zum Zeitwert, höchstens jedoch zu fortgeführten Anschaffungskosten, angesetzt. Wurden Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen gleicher Art und Gattung zu unterschiedlichen Anschaffungskosten erworben, so wurde daraus ein Durchschnittsanschaffungswert gebildet. Die Zeitwerte wurden anhand der Börsenwerte und Rücknahmepreise zum 31.12.2023 ermittelt. 

Bei drei Aktien wurden Abschreibungen in Höhe von 42 Tausend Euro vorgenommen. Bei acht Aktien wurden Zuschreibungen in Höhe von 137 Tausend Euro vorgenommen. Bei zwei Investmentanteilen wurden Zuschreibungen in Höhe von 107 Tausend Euro vorgenommen. 

Bei den Investmentanteilen sind Stille Reserven in Höhe von 1.355 Tausend Euro vorhanden. 

Die in dieser Bilanzposition enthaltenen Immobilienfonds sind dem Anlagevermögen zugeordnet und wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Zeitwerte wurden von den Kapitalverwaltungsgesellschaften ermittelt. Zum Bilanzstichtag belaufen sich diese auf 13.042 Tausend Euro und liegen um 1.042 Tausend Euro über den Buchwerten. Im Geschäftsjahr erfolgten Ausschüttungen in Höhe von 450 Tausend Euro.

  • Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Die Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Sie wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Zeitwerte wurden anhand der Börsenkurse bzw. anhand einer theoretischen Bewertung mittels Zinsstrukturkurve und Spreads ermittelt. Für die Zeitwertermittlung der strukturierten Wertpapiere wurden zudem als Parameter die Volatilität und Optionspreisberechnung herangezogen. Es erfolgten keine Zuschreibungen und Abschreibungen im Geschäftsjahr. Differenzen von Agien oder Disagien wurden nach der Effektivzinsmethode amortisiert.

Die positiven Bewertungsreserven belaufen sich auf 1.266 Tausend Euro, die stillen Lasten auf 9.178 Tausend Euro bei Buchwerten von 105.761 Tausend Euro der Wertpapiere mit stillen Lasten.

  • Namensschuldverschreibungen

Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die positiven Bewertungsreserven belaufen sich auf 281 Tausend Euro, die stillen Lasten zum Bewertungsstichtag auf 10.947 Tausend Euro. Die Zeitwerte wurden anhand der zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve mit aktuellen Spreads ermittelt. Es wurden keine Abschreibungen und Zuschreibungen im Geschäftsjahr vorgenommen. Differenzen von Agien oder Disagien wurden nach der Effektivzinsmethode amortisiert.

  • Schuldschein­forderungen und Darlehen

Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die positiven Bewertungsreserven belaufen sich auf 188 Tausend Euro, die stillen Lasten auf 7.768 Tausend Euro. Die Zeitwerte wurden unter Zugrundelegung der zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve mit aktuellen Spreads ermittelt. Es wurden keine Abschreibungen und Zuschreibungen im Geschäftsjahr vorgenommen. Differenzen von Agien oder Disagien wurden nach der Effektivzinsmethode amortisiert.

  • Einlagen bei Kreditinstituten

Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert.


Folgebewertung

Folgende Positionen werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und mit fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt:

  • Ausleihungen an verbundene Unternehmen
  • Inhaberschuldverschreibungen
  • Namensschuldverschreibungen
  • Schuldscheinforderungen und Darlehen
  • Anteile an Investmentvermögen (Immobilienfonds)

Sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert sowie dem langfristig beizulegendem Wert liegen, werden keine Abschreibungen vorgenommen, wenn von einer vorübergehenden Wertminderung auszugehen ist.


Zeitwerte der Kapitalanlagen

Die Zeitwerte der Kapitalanlagen nach § 54 RechVersV und § 285 Satz 1 Nr. 19 HGB stellen sich wie folgt dar:

Es wurde für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere von der Regelung des § 341b Abs. 2 zweiter Halbsatz HGB Gebrauch gemacht und diese wie Anlagevermögen bewertet. Grundsätzlich werden festverzinsliche Wertpapiere bis zum Ablauf gehalten.

Aktiva Position C.
Forderungen

Die Forderungen wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt. 

Die Forderungen an Versicherungsnehmer sind fällige Beitragsansprüche. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 66 Tausend Euro vorgenommen. 

Die bedeutendsten Posten der sonstigen Forderungen sind Forderungen gegenüber der InterRisk Lebensversicherungs- AG in Höhe von 6.876 Tausend Euro und der Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung für Direktzusagen in Höhe von 1.483 Tausend Euro.

Aktiva Position D.
Sonstige Vermögensgegenstände

I. Sachanlagen und Vorräte

Sachanlagen und Vorräte sind zu Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibung auf Betriebs- und Geschäftsausstattung
ausgewiesen, wobei geringwertige Anlagegüter im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden.


II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand

Diese sind zum Nennwert ausgewiesen.

Aktiva Position E.
Rechnungsabgrenzungsposten


Die wesentlichen Positionen sind abgegrenzte Zinsen, die auf die Zeit bis zum Abschlussstichtag entfallen, aber noch nicht fällig sind. Sie sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Passiva Position A.
Eigenkapital

Das Grundkapital ist in 20.000 nennwertlose Namensstückaktien eingeteilt. 

Die Gewinnrücklage entwickelte sich wie folgt:

Passiva Position B.
Versicherungstechnische Rückstellungen

Die Aufgliederung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach Versicherungssparten ergibt sich aus der Tabelle „Spartenaufgliederung“. 

Die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen berücksichtigen die vertraglichen Vereinbarungen.


I. Beitragsüberträge

Zu jeder einzelnen Versicherung wird bei Beitragserhebungen, die über den 31. Dezember hinausreichen, der auf das Folgejahr
entfallende Beitragsanteil nach der 1/360-Methode abgegrenzt. Der BMF Erlass vom 30. April 1974 wird angewandt.


II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

Die Rückstellung wurde für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle gebildet, die bis zum 31.12.2023 eingetreten sind. Für jeden einzelnen gemeldeten Schaden wurde eine Rückstellung nach dem voraussichtlichen Aufwand unter Berücksichtigung einer Abzinsung bei einem potentiellen Rentenfall sowie eventueller Rückforderungsansprüche gebildet. Für bis zum 31.12.2023 eingetretene, aber noch nicht gemeldete Schäden wurde eine Spätschadenreserve auf der Grundlage von Erfahrungswerten und Statistiken in der Vergangenheit ermittelt und eingestellt. 

Für Verpflichtungen zur Zahlung laufender Unfallrenten ist eine Rentendeckungsrückstellung in Höhe von 39.282 Tausend Euro enthalten. Diese wurde versicherungsmathematisch unter Verwendung der Sterbetafeln DAV 2006 HUR und eines Rechnungszinses von 0,25 % berechnet. Zuzüglich zum Barwert der Verpflichtungen wurde eine pauschal ermittelte Verwaltungskostenrückstellung angesetzt. 

In den ausgewiesenen Bruttobeträgen ist eine Rückstellung für die voraussichtlich anfallenden Schadenregulierungsaufwendungen enthalten. Diese wird gemäß koordinierten Ländererlass des BMF vom 2.2.1973 ermittelt.


III. Schwankungsrückstellung

Die Rückstellung zum Ausgleich der Schwankungen des jährlichen Schadenbedarfs wurde entsprechend der Anlage zu § 29 der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen ermittelt.


IV. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen

Dieser Posten beinhaltet die Stornorückstellung für künftige rückwirkende Beitragsstornierungen wegen Fortfalls technischer Risiken. Die Stornorückstellung wurde auf Basis der Stornierungen des Geschäftsjahres gebildet.

Passiva Position C.
Andere Rückstellungen


Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung tragen.


I. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen zum 31.12.2023 betreffen einen Altersrentner und wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren mit einem Rententrend von 2,0 % entsprechend der Zielvorgabe der EZB für Preisstabilität bei einer maximalen Inflationsrate von 2,0 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für November 2023 veröffentlichte Referenzzinssatz (10-Jahresdurchschnitt) 1,82 % verwendet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB bei Ansatz des Abzinsungszinssatzes als 7-Jahresdurchschnitt in Höhe von 1,72 % beträgt 28 Tausend Euro (Vorjahr 101 Tausend Euro). Eine teilweise kongruente Bewertung mit einer Rückdeckungsversicherung war mangels Voraussetzungen nicht geboten.


II. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen Ertragssteuern und wurden unter Berücksichtigung der gültigen Steuersätze ermittelt.


III. Sonstige Rückstellungen

Die bedeutendsten Positionen der sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 934 Tausend Euro, Tantiemen in Höhe von 837 Tausend Euro sowie Sondervergütungen für Versicherungsvermittler in Höhe von 460 Tausend Euro. 

Die Rückstellungen für Jubiläumszusagen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszins von 1,72 % berechnet.

Passiva Position D.
Depotverbindlichkeiten

Die Depotverbindlichkeiten resultieren aus Rückversicherungsanteilen an Schadenreserven für ab dem 1.1.2013 eingetretene Schäden.

Passiva Position E.
Andere Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern resultieren im wesentlichen aus Beitragsvorauszahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsvermittlern betreffen Provisionsguthaben. 

Alle Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit länger als ein Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zu Position I.
Versicherungstechnische Rechnung


Die Aufgliederung der wichtigsten versicherungstechnischen Positionen nach Versicherungssparten ergibt sich aus der Tabelle „Spartenaufgliederung“.

Technischer Zinsertrag

Unter dieser Position werden der technische Zinsertrag aus Rentendeckungsrückstellungen und die Depotzinsen an einen Rückversicherer ausgewiesen. Die Zinszuführung aus der Rentendeckungsrückstellung ist mit dem aktuellen Rechnungszins von 0,25 % aus dem Mittelwert des Anfangs- und Endbestandes der Rentendeckungsrückstellung ermittelt worden. Die Depotzinsen betreffen insbesondere Rückversicherungsanteile an den Schadenrückstellungen.

Abwicklungsergebnis

Aus der Abwicklung der Schadenrückstellungen ergab sich ein Bruttogewinn von 33.874 Tausend Euro. Dieser wurde im Wesentlichen in der Sparte Unfall mit 27.317 Tausend Euro, Wohngebäudeversicherung mit 3.344 Tausend Euro und der Haftpflicht mit 3.213 Tausend Euro erzielt.

Aufwendungen für den Versicherungsvertrieb

Die Brutto-Aufwendungen für den Versicherungs­betrieb gliedern sich wie folgt:

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter sowie Personalaufwendungen

Zu Position II.
Nichtversicherungstechnische Rechnung


Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Im Geschäftsjahr 2014 wurde mit der InterRisk Lebensversicherungs-AG ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Zur Klarstellung wurde er in 2019 geändert, wonach § 302 AktG „in seiner gültigen Fassung“ gilt. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt 5.000 Tausend Euro.

Spartenaufgliederung

A. Aufgliederung des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes

B. Aufgliederung der Feuer- und sonstigen

Sachversicherung

 

Gesellschaftsorgane

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Mag. Liane Hirner

– Vorsitzende (ab 01.07.2023) –

– stellvertretende Vorsitzender (bis 30.06.2023) –
Mitglied des Vorstandes der
VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe, Wien

Prof. Elisabeth Stadler

– stellvertretende Vorsitzender (ab 01.07.2023) –

– Vorsitzende (bis 30.06.2023) –
Vorstandsvorsitzende der
VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe (bis 30.06.2023), Wien

Dieter Fröhlich

Wiesbaden

Dr. Martin Simhandl

Wien

Mark Brecht

Arbeitnehmervertreter

Jürgen Drachsler

Arbeitnehmervertreter


Mitglieder des Vorstandes:

Roman Theisen

– Vorsitzender –

Beate Krost

Marcus Stephan

Christoph Wolf

Sonstige Angaben

Betriebene Versicherungsarten

Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance
Group betreibt folgende Versicherungszweige:

  • Allgemeine Unfallversicherung
  • Allgemeine Haftpflichtversicherung
  • Verbundene Hausratversicherung
  • Verbundene Wohngebäudeversicherung
  • Glasversicherung
  • Technische Versicherung
  • Gebündelte Geschäftsinhaltsversicherung
  • Ertragsausfallversicherung
  • OnTour-Schutz (Versicherungsschutz unterwegs bei Krankheit oder Sachschaden einschließlich Reiserücktrittskosten und Hilfeleistungen)

Es wurde kein Versicherungsgeschäft in Rückdeckung übernommen.

Mitarbeiterzahl

Im Jahresdurchschnitt waren 96 Mitarbeiter beschäftigt. Von diesen waren 79 als Vollzeit- und 17 als Teilzeitkräfte tätig.

Angaben zur Gesellschaft

Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group mit Sitz in Wiesbaden ist beim Amtsgericht in Wiesbaden unter der HRB 8043 registriert.

Aufwendungen für Organe

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen für 2023 51 Tausend €. Dem Vorstand wurden für die Tätigkeit im Jahr 2023 Gesamtbezüge in Höhe von 790 Tausend € gewährt.

Honorar für Abschlussprüfung

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 143 Tausend € beinhaltet die gesetzliche Abschlussprüfung, die Prüfung der Solvabilitätsübersicht sowie die prüferische Durchsicht des IFRS-Packages.

Latente Steuern

Auf die Bilanzierung aktiver latenter Steuern wurde verzichtet.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 des Handelsgesetzbuches bestehen nicht. 

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 des Handelsgesetzbuches bestehen nicht.

Konzernzugehörigkeit

Sämtliche Anteile am Unternehmen werden von der VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe, Wien, gehalten. Unsere Gesellschaft ist in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser wirkt befreiend nach § 291 HGB. Der Konzernabschluss der VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe, Wien, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche, das Geschäft belastende Ereignisse sind 
bis zur Erstellung des Geschäftsberichtes nicht eingetreten.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn von 29.200 Tausend € wie folgt zu verwenden:

Auszahlung einer Dividende 19.000 Tausend €

Gewinnvortrag 10.200 Tausend €

Wiesbaden, 28. Februar 2024

Der Vorstand

© 2024 InterRisk Versicherungen, Wiesbaden