Unfallversicherung | Übergangsleistung
Die Sofortleistung bei Schwerverletzungen

In die Unfallversicherung kann eine Übergangsleistung eingeschlossen werden. Die Leistung wird nicht von einer eventuell später erfolgenden Invaliditätsentschädigung abgezogen.


Zahlung der Übergangsleistung

Die vereinbarte Versicherungssumme für Übergangsleistung wird gezahlt, wenn
  • die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit
  • im beruflichen oder außerberuflichen Bereich
  • 6 Monate vom Unfalltag an
  • ununterbrochen
  • um mindestens 50 % aufgrund des Unfalles beeinträchtigt ist


Sofortleistung bei Schwerverletzungen

Bei Zugrundelegung der Konzepte XL und XXL wird die Versicherungssumme für Übergangsleistung bei folgenden schweren Verletzungen sofort fällig, sofern nicht der Tod innerhalb von 72 Stunden nach dem Unfall eintritt:

a) Querschnittslähmung nach Schädigung des Rückenmarks,
b) Amputation einer Hand oder eines Fußes,
c) Verbrennungen mindestens 2. Grades von mehr als 20 % der Körperoberfläche,
d) Schädel-Hirn-Trauma mindestens 2. Grades,
e) dauerhafte Sehkraftminderung auf beiden Augen um jeweils mindestens 60 %,
f ) Knochenbrüche (nicht Absplitterungen oder Fissuren) in mindestens zwei der folgenden Bereichen:
  • Oberarmknochen,
  • Unterarmknochen,
  • Handwurzelknochen,
  • Oberschenkelknochen,
  • Kniescheibe,
  • Unterschenkelknochen,
  • Fußwurzelknochen,
  • Wirbelkörper (nicht Wirbelbögen, Wirbelfortsätze),
  • Becken.
g) gewebezerstörende Schäden an mindestens zwei der folgenden Organe:
  • Herz,
  • Lunge,
  • Leber,
  • Milz,
  • Niere.

Als zwei Verletzungen im Sinne von Absatz f) und g) gelten auch gleichartige Verletzungen an beiden Armen, Beinen, Lungen oder Nieren oder jeweils eine Verletzung nach Absatz f) und g).

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