Unfallversicherung | Kapitalleistung
Absicherung mit oder ohne Progression

Die Versicherungssumme für den Invaliditätsfall kann für jeden Versicherungsbedarf in der passenden Variante abgeschlossen werden.


Invalidität ohne Progression

Diese Versicherungsform sollte wählen, wer auch bei niedrigen Invaliditätsgraden auf relativ hohe Leistungen Wert legt. Das gilt z.B. für handwerklich Tätige, bei denen oft schon bei geringer Invalidität eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit eintritt.

Der zu entschädigende Teil der Versicherungssumme entspricht bei der Invalidität ohne Progression dem jeweils festgestellten Invaliditätsgrad. Als Faustregel für die Wahl der Versicherungssumme gilt, dass diese nicht unter dem 8-fachen des Jahreseinkommens liegen sollte.

Invalidität mit Progressionen oder PlusProgressionen

Wer bei niedrigen Invaliditätsgraden nicht auf hohe Invaliditätsleistungen angewiesen ist (siehe Invalidität ohne Progression), kann bei Vereinbarung einer Invalidität mit Progression durch Abschluss einer niedrigeren Grund-Versicherungssumme Geld sparen. Dabei wird für Invaliditätsgrade bis 25 % die normale anteilige Leistung erbracht (z.B. 10 % der Grund-Versicherungssumme bei 10 % Invalidität). Die Teile des Invaliditätsgrades, welche die Schwellenwerte von 25 % und 50 % (bei Progression 500 % und 1.000 % zudem 75 %) überschreiten, werden mit den dafür festgelegten Faktoren multipliziert. Die von der jeweiligen Progressionsstaffel abhängigen Faktoren sind folgender Tabelle zu entnehmen:

Progressionsstaffel

Leistung bei Invaliditätsgrad

Maximalleistung

bis 25 %

26 – 50 %

51 – 75 %

über 75 %

%

ab Inv.grad

225 %

1-fach

2-fach

3-fach

225 %

100 %

225 % PlusProgression

3-fach

4-fach

80 %

300 %

1-fach

3-fach

4-fach

300 %

100 %

300 % PlusProgression

4-fach

5-fach

80 %

350 %

1-fach

3-fach

5-fach

350 %

100 %

350 % PlusProgression

4-fach

7-fach

80 %

500 %

1-fach

3-fach

6-fach

10-fach

500 %

100 %

500 % PlusProgression

5-fach

10-fach

80 %

1.000 %

1-fach

3-fach

14-fach

22-fach

1.000 %

100 %

1.000 % PlusProgression

5-fach

25-fach

80 %



Die Maximalleistung (z.B. 225 % der Grund-Versicherungssumme bei der Progression 225 %) ist bei einem Invaliditätsgrad von 100 % erreicht bzw. bei der PlusProgression schon ab 80 % Invalidität. Da jedoch eine Arbeitsunfähigkeit nicht erst bei 80 % oder 100 % droht, sollte die Grund-Versicherungssumme nicht zu niedrig gewählt werden. Auch bei mittleren Invaliditätsgraden sollte eine ausreichende Absicherung vorhanden sein. Als Faustregel sollte die Grund-Versicherungssumme zumindest in folgendem Verhältnis zum Einkommen der versicherten Person stehen:

bei Progression 225 %

6-faches Jahreseinkommen

bei PlusProgression 225 %

5-faches Jahreseinkommen

bei Progression 300 %

5-faches Jahreseinkommen

bei PlusProgression 300 %

4-faches Jahreseinkommen

bei Progression 350 %

5-faches Jahreseinkommen

bei PlusProgression 350 %

4-faches Jahreseinkommen

bei Progression 500 %

4-faches Jahreseinkommen

bei PlusProgression 500 %

3-faches Jahreseinkommen

bei Progression 1.000 %

3-faches Jahreseinkommen

bei PlusProgression 1.000 %

2-faches Jahreseinkommen



Invalidität mit Basis-Progression

Diese Progression ist die ideale Ergänzung zur Unfall-Rente. Hierbei wird der 25 % übersteigende Teil des Invaliditätsgrades dreifach entschädigt. Bei einem Invaliditätsgrad ab 50 % wird immer die volle Versicherungssumme gezahlt - zusätzlich zur lebenslangen Unfall-Rentenleistung.

Bei dieser Ergänzungsversicherung zur Unfall-Rente genügt etwa das 2-fache des Jahreseinkommens.

Höhe der Absicherung für mitversicherte Familienangehörige

Für Kinder und Partner ohne eigenes Einkommen sollte die Invaliditätsabsicherung unter Berücksichtigung des Lebensstandards der Familie grundsätzlich bei mindestens 50 % der Absicherung des Versicherungsnehmers liegen.

Gesamtübersicht über die Leistungen in Anhängigkeit vom Invaliditätsgrad und der Höhe der Progression

Progressive Invalidität - Hilfstabelle, Beispiele und graphische Darstellung

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