Presse | Jahresabschluss 2008
Jahresüberschuss um 47,7% gestiegen

Wiesbaden, 13. Mai 2009. Die Beitragseinnahmen der InterRisk-Gesellschaften nahmen im abgelaufenen Jahr um insgesamt 3,4 % zu und erreichten 126 Millionen Euro. Bei überschaubaren Belastungen aus der Finanzkrise erhöhte sich der Jahresüberschuss nach Steuern um 47,7 % auf einen neuen Rekordwert von 10,4 Millionen Euro.


Gewinnsprung in der Schaden- und Unfallversicherung
Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group konnte ihre Beitragseinnahmen im abgelaufenen Jahr um 5,2 % auf 69 Millionen Euro steigern, während die Beiträge der deutschen Schaden- und Unfallversicherer lediglich um 0,4 % zunahmen. Wesentlicher Erfolgsfaktor waren erneut die marktführenden XXL-Bedingungskonzepte, die in der Unfall-, Privathaftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude- und Geschäftsinhaltsversicherung angeboten werden. Dank eines ausgezeichneten Schadenverlaufs und weiter gesunkener Kostensätze verminderte sich die Schaden- und Kostenquote (Combined Ratio) um 9,3 %-Punkte auf 82,2 %. Mit dem um 5,3 Millionen Euro auf 11,4 Millionen Euro gestiegenen versicherungstechnischen Ergebnis konnte der Rückgang der Kapitalerträge um 1,9 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro mehr als ausgeglichen werden. Der versteuerte Gewinn stieg nach einem Plus im Vorjahr von 39,0 % nochmals kräftig um 53,6 % an. Aus dem Jahresüberschuss von 9,0 Millionen Euro wird eine Dividende in Höhe von 5,0 Millionen Euro (Vorjahr 4,0 Millionen Euro) ausgeschüttet.

Ertragswachstum in der Lebensversicherung trotz schwieriger Kapitalmärkte
Die InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group konnte die Neuproduktion an Policen mit laufenden Beiträgen um 53,4 % auf 6,7 Millionen Euro erhöhen, was vor allem auf neu eingeführte Todesfallversicherungen für Nichtraucher zurückzuführen war. Wegen niedrigerer Einnahmen aus Einmalbeiträgen stiegen die gebuchten Beiträge allerdings nur um 1,3 % auf 57 Millionen Euro (Marktwachstum 1,1 %). Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise halten sich dank der konservativen Anlagepolitik mit niedriger Aktienquote und Verzicht auf riskante Kreditderivate in begrenztem Rahmen. Die Nettoverzinsung, die aus Vorsichtsgründen nach dem strengen Niederstwertprinzip vorgenommene Abschreibungen auf Aktien und weitere nicht realisierte Wertminderungen berücksichtigt, belief sich auf 3,1 %, während die laufende Durchschnittsverzinsung auf 5,1 % gesteigert werden konnte. Insgesamt konnte dank sehr erfreulicher Risikoergebnisse und deutlich gesunkener Kosten mit einem Rohüberschuss von 24,6 Millionen Euro das beste Ergebnis in der Geschichte der Gesellschaft erreicht werden. Der als Puffer zum Ausgleich von Ertragsschwankungen dienende ungebundene Teil der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (freie RfB) stieg um 2,2 Millionen Euro auf 17,4 Millionen Euro. Die freie RfB ist damit erstmals mehr als doppelt so hoch wie der für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer in Folgejahren festgelegte Teil. Der um 17,4 % auf 1,4 Millionen Euro angestiegene Jahresüberschuss wird erneut in voller Höhe den Gewinnrücklagen zugeführt.

Ausblick
Für das Jahr 2009 geht die InterRisk wieder von einem deutlich über dem Marktwachstum liegenden Beitragsanstieg aus. Dazu soll ein weiterer Ausbau der marktführenden Bedingungskonzepte beitragen. Auch von der Ende 2008 eingeführten fondsgebundenen Rentenversicherung "IRis" ist ein spürbarer Beitrag zur Neuproduktion zu erwarten. Zudem wurde der steigenden Nachfrage nach provisionsfreien Tarifen für die Honorarberatung durch eine Ausweitung des Angebotes auf sämtliche Tarife der InterRisk Rechnung getragen.


InterRisk Versicherungen: Jahresüberschuss um 47,7% gestiegen (26 kB)

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