Wiesbaden, 13. Mai 2009. Die Beitragseinnahmen der InterRisk-Gesellschaften nahmen im abgelaufenen Jahr um insgesamt 3,4 % zu und erreichten 126 Millionen Euro. Bei überschaubaren Belastungen aus der Finanzkrise erhöhte sich der Jahresüberschuss nach Steuern um 47,7 % auf einen neuen Rekordwert von 10,4 Millionen Euro.
Gewinnsprung in der Schaden- und Unfallversicherung
Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group konnte ihre
Beitragseinnahmen im abgelaufenen Jahr um 5,2 % auf 69 Millionen Euro
steigern, während die Beiträge der deutschen Schaden- und
Unfallversicherer lediglich um 0,4 % zunahmen. Wesentlicher
Erfolgsfaktor waren erneut die marktführenden XXL-Bedingungskonzepte,
die in der Unfall-, Privathaftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude- und
Geschäftsinhaltsversicherung angeboten werden. Dank eines
ausgezeichneten Schadenverlaufs und weiter gesunkener Kostensätze
verminderte sich die Schaden- und Kostenquote (Combined Ratio) um 9,3
%-Punkte auf 82,2 %. Mit dem um 5,3 Millionen Euro auf 11,4 Millionen
Euro gestiegenen versicherungstechnischen Ergebnis konnte der Rückgang
der Kapitalerträge um 1,9 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro mehr als
ausgeglichen werden. Der versteuerte Gewinn stieg nach einem Plus im
Vorjahr von 39,0 % nochmals kräftig um 53,6 % an. Aus dem
Jahresüberschuss von 9,0 Millionen Euro wird eine Dividende in Höhe von
5,0 Millionen Euro (Vorjahr 4,0 Millionen Euro) ausgeschüttet.
Ertragswachstum in der Lebensversicherung trotz schwieriger
Kapitalmärkte
Die InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group konnte die
Neuproduktion an Policen mit laufenden Beiträgen um 53,4 % auf 6,7
Millionen Euro erhöhen, was vor allem auf neu eingeführte
Todesfallversicherungen für Nichtraucher zurückzuführen war. Wegen
niedrigerer Einnahmen aus Einmalbeiträgen stiegen die gebuchten Beiträge
allerdings nur um 1,3 % auf 57 Millionen Euro (Marktwachstum 1,1 %). Die
Auswirkungen der Finanzmarktkrise halten sich dank der konservativen
Anlagepolitik mit niedriger Aktienquote und Verzicht auf riskante
Kreditderivate in begrenztem Rahmen. Die Nettoverzinsung, die aus
Vorsichtsgründen nach dem strengen Niederstwertprinzip vorgenommene
Abschreibungen auf Aktien und weitere nicht realisierte Wertminderungen
berücksichtigt, belief sich auf 3,1 %, während die laufende
Durchschnittsverzinsung auf 5,1 % gesteigert werden konnte. Insgesamt
konnte dank sehr erfreulicher Risikoergebnisse und deutlich gesunkener
Kosten mit einem Rohüberschuss von 24,6 Millionen Euro das beste
Ergebnis in der Geschichte der Gesellschaft erreicht werden. Der als
Puffer zum Ausgleich von Ertragsschwankungen dienende ungebundene Teil
der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (freie RfB) stieg um 2,2
Millionen Euro auf 17,4 Millionen Euro. Die freie RfB ist damit erstmals
mehr als doppelt so hoch wie der für die Überschussbeteiligung der
Versicherungsnehmer in Folgejahren festgelegte Teil. Der um 17,4 % auf
1,4 Millionen Euro angestiegene Jahresüberschuss wird erneut in voller
Höhe den Gewinnrücklagen zugeführt.
Ausblick
Für das Jahr 2009 geht die InterRisk wieder von einem deutlich über dem
Marktwachstum liegenden Beitragsanstieg aus. Dazu soll ein weiterer
Ausbau der marktführenden Bedingungskonzepte beitragen. Auch von der
Ende 2008 eingeführten fondsgebundenen Rentenversicherung "IRis" ist ein
spürbarer Beitrag zur Neuproduktion zu erwarten. Zudem wurde der
steigenden Nachfrage nach provisionsfreien Tarifen für die
Honorarberatung durch eine Ausweitung des Angebotes auf sämtliche Tarife
der InterRisk Rechnung getragen.
InterRisk Versicherungen: Jahresüberschuss um 47,7% gestiegen (26 kB)