Presse | Geschäftsbericht 2004
Rekorderträge bei InterRisk Versicherungen

Wiesbaden, 24. Mai 2005. Die InterRisk Versicherungs-AG und die InterRisk Lebensversicherungs-AG können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 zurückblicken. Die Beitragseinnahmen der beiden Gesellschaften haben im abgelaufenen Jahr um insgesamt 8,9 % zugenommen und überschritten die Grenze von 100 Millionen Euro. Darüber hinaus konnten beide Gesellschaften sehr erfreuliche Ergebnisse im Schaden-, Kosten- und Kapitalanlagebereich erzielen.


Die InterRisk Lebensversicherungs-AG verzeichnete nicht zuletzt durch die gestiegene Nachfrage nach kapitalbildenden Versicherungen zum Jahresende 2004 einen Neuzugang von mehr als 10 Mio. € (laufende und Einmalbeiträge). Dies entspricht einem Zuwachs von 37,6 % gegenüber dem Vorjahr (Markt +13,5 %). Positiv wirkte sich hierbei auch die große Nachfrage nach dem mehrfach ausgezeichneten Berufsunfähigkeits-Konzept „TopLine“ aus. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 13,1 % auf 47,6 Mio. €, womit die Wachstumsrate des Lebensversicherungsmarktes von lediglich 1,2 % weit überschritten wurde.

Zudem konnte die InterRisk Lebensversicherungs-AG trotz sinkender Kapitalmarktzinsen die Nettoverzinsung konstant bei 6,1 % halten, während der Marktdurchschnitt mit 4,9 % erneut auf deutlich niedrigerem Niveau lag. Die erfreulichen Kapital-, Risiko- und Kostenergebnisse wurden zu einer nochmals erhöhten Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) verwendet. Der ungebundene Teil dieser Rückstellung (freie RfB) stieg um 27,4 % auf 9,3 Mio. € an. Mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 2,0 Mio. € konnte das Rekordergebnis des Vorjahres nochmals um 63,9 % gesteigert werden. Der Bilanzgewinn wurde zwecks weiterer Stärkung des Eigenkapitals in voller Höhe den Gewinnrücklagen zugeführt.

Bei der InterRisk Versicherungs-AG nahmen die gebuchten Bruttobeiträge im abgelaufenen Jahr um 5,4 % auf 55,3 Mio. € zu. Auch in der Schaden- und Unfallversicherung konnte sich die InterRisk damit deutlich vom Wachstum des Gesamtmarktes (1,6 %) abheben. Die Schaden- und Kostenquote (combined ratio) sank von 91,8 % auf 91,3 % und die Schwankungsrückstellung stieg um 4,8 % auf 17,7 Mio. €.

Die in 2002 von der österreichischen Konzernmutter unentgeltlich auf die InterRisk Versicherungs-AG übertragenen Aktienbestände wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr veräußert. Die daher nicht mehr benötigten zusätzlichen Eigenmittel wurden der Kapitalrücklage entnommen und abzüglich des entstandenen Abgangsverlustes ausgeschüttet. Ohne die Effekte aus den übertragenen Aktien wäre der Jahresüberschuss nach Steuern um 34,9 % auf 1,9 Mio. € gestiegen. In dieser Höhe wurden auch bei der InterRisk Versicherungs-AG die Gewinnrücklagen gestärkt.

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