Wiesbaden, 09. Mai 2003. Die Geschäftsberichte der InterRisk
Versicherungs-AG und InterRisk Lebensversicherungs-AG für 2002 wurden
fertig gestellt und unter www.interrisk.de veröffentlicht. Infolge einer
Vereinfachung der Konzernstruktur ist die InterRisk jetzt eine 100%ige
Tochter der Wiener Städtischen, Österreichs größtem Versicherungskonzern
und der nach der Allianz zweitgrößten Versicherungsgruppe in den
wachstumsstarken osteuropäischen Märkten.
Die InterRisk Versicherungs-AG konnte ihre Beitragseinnahmen um 5,2 %
auf knapp 50 Mio. € steigern. Damit ist die InterRisk etwa doppelt so
stark gewachsen wie der deutsche Schaden- und Unfallversicherungsmarkt.
Trotz stark erhöhter Aufwendungen für Naturereignisse – insbesondere das
Elbehochwasser – blieb die Schaden- und Kostenquote (combined ratio) mit
95,7 % erneut deutlich unter 100 %.
Bei der InterRisk Lebensversicherungs-AG erhöhte sich die Neuproduktion
um 36 % gegenüber einem Branchendurchschnitt von 3,9 %. Wegen der in den
letzten Jahren erfolgten Spezialisierung auf weniger beitragsintensive
Risikoversicherungen und ablaufender Altbestände von
Kapital-Lebensversicherungen stiegen die gebuchten Beiträge allerdings
nur um 1,8 % auf 39 Mio. €. Das Kapitalanlageergebnis einschließlich der
Veränderung stiller Reserven (Nettoperformance) betrug 6,5 % nach 6,4 %
im Vorjahr, während der Marktdurchschnitt bei 0,2 % in 2001 lag und in
2002 auf ähnlichem Niveau erwartet wird. Alle zur Überprüfung einer
ausreichenden Eigenmittelausstattung im Falle weiterer
Kapitalmarkteinbrüche vorgesehenen Stress Tests bestanden die
InterRisk-Gesellschaften problemlos.
Die positive Entwicklung der InterRisk setzt sich auch im neuen Jahr
fort. So erhöhten sich die Beitragseinnahmen im ersten Quartal 2003 bei
der InterRisk Versicherungs-AG um 5,6 % und bei der InterRisk
Lebensversicherungs-AG um 6,4 %. Dazu trug die zum 1.1.2003 erfolgte
Wiedereinführung der Rentenversicherung und der
Kapital-Lebensversicherung bei. Nachdem die meisten Mitbewerber ihre
überhöhten Überschussbeteiligungen der letzten Jahre drastisch
reduzieren mussten, ist die InterRisk jetzt mit ihrer realistischen
Gesamtverzinsung einschließlich Überschussbeteiligung von 5,0 %
zuzüglich Schlussüberschussbeteiligung gut im Markt positioniert.
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